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Spielausfall

(18.12.) Nach dem erneuten Wintereinbruch fiel am Sonntag auch das Nachholspiel beim FC Gladbeck den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer und wurde erneut abgesagt. Als neuen Nachholtermin steht schon der 5. Februar 2006, eine Woche vor Fortsetzung der Rückrunde, fest. Nur drei Wochen Pause gönnt Trainer Risthaus seinen Kickern. Am 7. Januar geht es mit der Hallenstadtmeisterschaft in der Renz-Halle weiter. Ab dem 10. Januar ist wieder Training angesagt und zur Vorbereitung auf die Rückrunde hat der VfB folgende Testspiele abgeschlossen:
22. Januar Heimspiel gegen Westfalia Gelsenkirchen (14:30), 29. Januar in Gladbeck gegen Adler Ellinghorst (14:30), 5. Februar Nachholspiel gegen FC Gladbeck (14:15), 7. Februar in Gahlen gegen Tus Gahlen (19:00), 12. Februar Rückrundenstart in Gelsenkirchen gegen Anadoluspor GE und am 16. Februar letzter Test in Dorsten gegen BVH Dorsten (19:00).


Sieg im Spitzenspiel lässt Ausrutscher vergessen

(11.12.) Nach der Niederlage am letzten Sonntag konnte der VfB gegen den Tabellenzweiten Preußen Gladbeck wieder überzeugen und gewann verdient mit 2:0. Auf dem durchweichten Ascheplatz war vor allem Kampf angesagt und unsere Elf nahm diesen an. Es entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch und beide Mannschaften spielten auf Sieg. Frank Kahnert prüfte in der 21. Minute den Preußenkeeper mit einem Drehschuss, fand ihn aber auf dem Posten. Im weiteren Verlauf spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab, Torchancen waren Mangelware. Kurz vor der Pause musste Trainer Risthaus den angeschlagenen Feldkamp vom Feld nehmen, brachte Admir Halilovic und tat damit einen Glücksgriff. Direkt nach dem Pausentee zog Ullmann auf das Gehäuse der Preußen, der Torwart fälschte ab und Admir war zur Stelle und erzielte das 1:0. Nun spielte nur noch der VfB und ließ dem Gast kaum Platz zum Luftholen. Ullmann rutschte an einer Flanke von Tancyus vorbei, Vöck teste das Lattenkreuz und köpfte das Leder knapp vorbei. Ullmann setzte sich wiederholt gegen seinen Gegner durch, den ersten Schuss konnte der Keeper noch halten doch den Nachschuss schob "Ulla" zum 2:0 ein (73.). Halilovic wurde in der 80. Minute im Strafraum rüde von den Beinen geholt doch der Pfiff blieb aus. Nur zwei Minuten später fast die selbe Situation auf der anderen Seite, Händchen grätscht von der Seite in Ball und Gegner. Diesmal pfeift der Schiri und es gibt die Rote Karte für "Pätti". Auch in Unterzahl bleiben die Kirchhellener am Drücker und Kahnert, Halilovc und Ullmann hätten bei besserer Chancenauswertung das Ergebnis noch weitaus höher schrauben können.

VfB Kirchhellen: Brüning, Tancyus, Händchen, Vöck, O. Wittig, S. Dierichs, Ridder, Kahnert, Ullmann, Große Beck, Feldkamp (43. Halilovic)
Tore: 1:0 Halilovic (47.), 2:0 Ullmann (73.)
Gelbe Karten: Kahnert, Händchen, S. Dierichs, Feldkamp, Wittig,
Rote Karten: Händchen
Zuschauer: 150


Zweite Heimniederlage trübt Weihnachsstimmung

(05.12.) Zum zweiten Mal in dieser Saison verlor der VfB ein Meisterschaftsspiel und zum zweiten mal zu Hause. Der Tabellenzwölfte Arminia Hassel nutzte ein fast 90-minütiges Überzahlspiel, Jens Koppenborg bekam nach einer Tätlichkeit in der 3. Minute die Rote Karte, und gewann mit 1:0. Unser Team erholte sich schnell vom Schock des Feldverweises und hatte die Gäste auch in Unterzahl im Griff. Nach einem Freistoß von Große Beck gelang Thomas Slaper fast die Führung, doch sein Kopfball strich knapp über die Latte (5.) Auch sein Heber zehn Minuten später verpasste das Ziel. Bei den stets gefährlichen Konter der Arminen zeigte sich Keeper Matthias Brüning auf dem Posten, war aber in der 28. Minute machtlos, 0:1. Stefan Dierichs hatte noch vor der Pause, nach schöner Kombination über Slaper und Ullmann, den Ausgleich auf dem Fuß scheiterte aber am Hasseler Keeper. Als in der 42. Minute ein Hassler Verteidiger nach wiederholtem Foulspiel mit der Gelb-Roten Karte bedacht wurde, war die zahlenmäßige Gleichheit wieder hergestellt. Diese währte aber nur bis zehn Minuten nach der Pause, als auch Michael Vöck vorzeitig zum Duschen geschickt wurde (Gelb/Rot). Unsere Gäste stellten ihr Angriffsspiel nun vollends ein und verteidigten mit Mann und Maus die knappe Führung. Auch eine Nachspielzeit von sechs Minuten konnte die Risthaus-Elf nicht nutzen und musste geschlagen das Spielfeld verlassen.

VfB Kirchhellen: Brüning, Vöck, A.Dierichs (77. Händchen), S. Dierichs, Wittig (62. Igelbüscher),Koppenborg, Voßbeck (46. Tancyus), Kahnert, Ullmann, Große Beck, Slaper
Tore: 0:1 (28.)
Gelbe Karten: Vöck, Kahnert
Gelb-Rote Karten: Vöck
Rote Karten: Koppenborg
Zuschauer: 55


VfB III: Dramatischer 2:3-Sieg in Ückendorf - fünf Platzverweise

(21.11.) Turbulenter Spielverlauf im tiefsten Gelsenkirchen: 2:0 führte die Drittvertretung des VfB Kirchhellen im Auswärtsspiel gegen Kickers Ückendorf nach Toren von Fierle (20.) und Sporkmann (78.). Kirchhellen sah in der Schlussphase wie der sichere Sieger aus. Doch dann musste Keeper Gorzny nach Gegentoren in der 81. und 85. Minute noch zweimal hinter sich greifen. Doch der stark spielende Sporkmann konnte in der 89. Minute den 2:3 Siegtreffer herbeizaubern! Aber viel spannender als die Tore waren die Schiedsrichterentscheidungen: Zweimal Gelb-Rot, für Fierle und Pietrus, und zweimal Rot für das Kirchhellener Trainergespann. Ückendorf beendete das Spiel, ebenfalls durch eine Gelb-Rote Karte, mit 10 Leuten.

Auf der Kirchhellener Trainerbank nahm Gregor Vosbeck im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel nur eine Änderung vor. Für Sven Winkel, der mit einer Erkältung das Bett hüten musste, rückte Gerd Golle in die Liberoposition. Ansonsten war das Team von Trainer Vosbeck eher offensiv ausgerichtet.

Die Kirchhellener starteten mit viel Elan in die Partie und spielten sich einige Torchancen – im Vergleich zum restlichen Spielverlauf jedoch nichts Nennenswertes – heraus. Der Gegner hatte bis dato lediglich eine Torchance: André Napieraj konnte jedoch auf der Linie klären. Auffällig war, dass der Schiedsrichter durch seine Fehlentscheidungen die meiste Unruhe ins Spiel brachte. Dies sagten ihm auch Pietrus, Fierle und Lappe – Gelb (18., 18. und 35.). Dann konzentrierte sich die Gastmanschaft aus Kirchhellen wieder auf das Wesentliche und so gingen sie durch eine schöne Vorarbeit von Frömberg mit 1:0 in Führung. Sein Heber fand zuerst nur das Lattenkreuz, aber Fierle war zur Stelle und schoss den Ball aus acht Metern ins kurze rechte Eck (20.). Das Unheil begann dann mit Beginn der zweiten Halbzeit.

Direkt nach dem Anstoß – es lief der erste Angriff der Hausherren – wurde Pietrus nach einem harmlosen Foul vom Platz gestellt. Dies erregte die Gemüter. Endgültig auf Hexenkessel-Temperatur kam der Sportplatz in Ückendorf nur zwei Minuten später: Als Fierle ebenfalls den Gegenspieler foulte. Der Schiedsrichter zeigte dem Kirchhellener Stürmer die gelbe Karte. Nach der Verwarnung im ersten Durchgang bedeutete dies Platzverweis. Die Trainer und Spieler schäumten vor Wut. Abschließend wurden auch Trainer Vosbeck und später Co-Trainer Boguslwaski wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung auf die Tribüne verwiesen. "Du bist doch 'ne Bratwurst!", soll jemand gesagt haben.

Kurioser Weise wurde die schäumende Stimmung innerhalb der Mannschaft richtig eingesetzt. Es wurde gefightet und gegrätscht: In Unterzahl gestatteten die Kirchhellener den Gastgebern nur noch wenige Torszenen. Ab der 70. Spielminute durfte dann auch Ückendorf mit einem Mann weniger antreten. Dadurch kam Kirchhellen ein wenig hinten raus und Sporkmann schaffte es in der 78. Minute mit einem Alleingang, den Torwart zum 0:2 zu überwinden. Wer allerdings gedacht hatte, damit sei die Partie bereits entschieden, der wurde eines Besseren belehrt, denn das Spiel nahm nun einen dramatischen Verlauf. Zwar scheiterte Sporkmann noch mit einem Schlenzer aus 22 Metern, doch die Gäste nutzten gleich die erste Möglichkeit zum Torerfolg – 1:2 (81.). Vier Minuten später passierte es dann: Ein Eckball schien bereits geklärt, doch Busch verlor den Ball, der folgende Distanzschuss wurde unhaltbar verwandelt – 2:2 (85.). Die harte Abwehrschlacht schien vorerst verloren zu sein. Doch der Ückendorfer Hintermannschaft gelang es nicht, den quirligen Sporkmann in den Griff zu kriegen, so dass er in der 89. Spielminute fünf(!) Gegenspieler stehen ließ und zum 2:3-Siegtreffer einschob. Der Jubel auf der Kirchhellener Seite war unüberhörbar.

VfB Kirchhellen: Gorzny – Schiller, Golle, Schulte-Repel, Pietrus – Lappe (65. Stratmann), Busch, Napieraj, Frömberg, Fierle, Sporkmann

Tore: 0:1 Fierle (20.), 0:2 Sporkmann (78.), 2:3 Sporkmann (89.)

Gelb: Fierle (18.), Pietrus (18.), Lappe (35.), Golle (65.), Schiller (76.)

Gelb-Rot: Pietrus (46.), Fierle (48.)

Rot: Trainer Vosbeck (53.), Co-Trainer Boguslwaski (61.)


Herbstmeister

(13.11.) Schon drei Spieltage vor Ende der Hinrunde errang der VfB Kirchhellen im Ortsderby gegen den VfL Grafenwald die inoffizielle Herbstmeisterschaft. 5:1 hieß es am Ende und die gut 600 Zuschauer sahen eine recht ansprechende Partie. Sehr konzentriert gingen beide Mannschaften in die Partie und so dauerte es bis zur 13. Minute bis der VfB zu seiner ersten nennenswerten Torchance kam. Koppenborg brachte einen scharfen Feistoß in den Strafraum, den der Wöller-Keeper erst im Nachfassen von der Linie kratzen konnte. Neun Minuten später drang Slaper in den Strafraum ein, verzog aber aus fünf Metern. Große Beck setzte energisch nach, aber seinen Schuss pariert der gute VfL-Schlussmann. Nun kamen die Grafenwälder besser ins Spiel und der VfB hatte Glück, als ein Querschläger der Abwehr bei einem völlig freistehenden Wöller-Stürmer landetet, der den Ball aber hoch über die Latte jagte (31.). Dann, fast aus dem Nichts heraus, das Führungstor der Kirchhellener. Große Beck nahm ein Anspiel von Slaper auf, setzte sich gegen drei Gegner durch und verwandelte zum 1:0 (35.). Zwei Minuten später scheitert Ullmann am Keeper und in der 42. Minute rettet Brüning den Vorsprung seiner Elf in letzter Not. Nur eine Minute später war er aber machtlos, als Nawarecki den Ausgleich für die Gäste erzielte. Direkt danach hatten die Grafenwälder noch eine "Hundertprozentige" und so konnten die Kirchhellener mit dem 1:1-Halbzeitstand zufrieden sein. Nach dem Pausentee gingen die Risthaus-Schützlinge wieder konzentrierter zu Werke und Goalgetter Ullmann war zur Stelle, als der Gästekeeper einen Schuss von Slaper nur abklatschen konnte und schob zum 2:1 ein (56.). Nur zwei Minuten später versetzte der Ex-Wöller Koppenburg mit einem Drehschuss den Gästen den K.O. und erzielte das 3:1. Nun ergaben sich die Gäste ihrem Schicksal und so waren die Tore von Händchen (4:1, 78.) und Ullmann (5:1, 90.) nur noch Formsache.

VfB Kirchhellen: Brüning, Vöck, Tancyus, S. Dierichs, O. Wittig (66. Händchen), Koppenborg, Ridder (79. Igelbüscher), Voßbeck, Ullmann, Große Beck, Slaper (66. Feldkamp)
Tore: 1:0 Große Beck (35.), 1:1 (42.), 2:1 Ullmann (56.) 3:1 Koppenborg (58.), 4:1 Händchen (78.),
5:1 Ullmann (90.)
Gelbe Karten: Vöck
Zuschauer: 600


VfB III: 0:2 bei Viktoria Resse II

(07.11.) Bei Viktoria Resse II musste das Team von Gregor Vosbeck nach zwei Gegentreffern die nächste Niederlage im elften Pflichtspiel hinnehmen.
"Wir haben nicht zur Mannschaftsleistung wie in den vergangenen Wochen gefunden", befand Co-Trainer Boguslawski nach dem Abpfiff. "Unsere Aktionen waren nicht zwingend und ich hatte den Eindruck, dass wir nicht daran geglaubt haben, das Spiel gewinnen zu können. Bis zum Gegentor wäre Viktoria zu besiegen gewesen. Danach haben sie verdient gewonnen."
Die Kirchhellener starteten selbstbewusst ins Spiel. Nach einem Freistoß von Sven Winkel aus 25 Metern halblinker Position kam Martin Frömberg vor seinem Gegenspieler wuchtig zum Kopfball, zielte den Ball aus zwölf Metern jedoch genau in die Arme des Torhüters. Bisweilen zeigten die Kirchhellener flüssige Kombinationen, doch je näher die Gäste dem gegnerischen Tor kamen, desto ungenauer wurden die Zuspiele. Produktiver waren die Gastgeber. Ückendorf konnte bei seinem Sturmlauf in den Strafraum nicht gestoppt werden. Zwar wehrte Gorzny den ersten Kopfball ab, doch den zweiten Kopfball verwandelte Resse aus sechs Metern zum 1:0 (38.).
Trainer Vosbeck reagierte, brachte in der Halbzeit mit Jörg Stratmann einen Defensivspieler und zog den Libero Sven Winkel hinter die Spitzen. Dies brachte zwei gute Kopfballmöglichkeiten. Doch ähnlich wie Frömberg in der ersten Halbzeit zielte Winkel in der 69. Minute nach einem Freistoß von André Napieraj ebenfalls genau auf den Torwart. Und dann fand Busch Flanke Christoph Pietrus, der frei aus zehn Metern jedoch am langen Pfosten vorbei köpfte (72.). Statt des möglichen Ausgleichs legten die Hausherren nach: Nach einem schnellen Angriff schob Ückendorf nach gelungenem Doppelpass zum 2:0 ein (77.). Der aus dem Tor geeilte Gorzny war hier machtlos.
Die Kirchhellener nach dem Abpfiff bedient. "Irgendwie waren wir nicht in der Lage die entscheidenden Zweikämpfe zu gewinnen", ärgerte sich Verteidiger Schulte-Repel. "Darüber müssen wir reden."

VfB Kirchhellen: Gorzny - Schulte-Repel, Winkel, Schiller, Pietrus - Napieraj, Zielke (73. Boguslawski), Lappe (65. Safet), Busch - Kika (45. Stratmann), Frömberg


Sieg mit angezogener Handbremse

(06.11.) Beim Tabellenfünften Westfalia Buer tat der VfB nicht mehr als er musste und gewann mit 2:0. Nach anfänglichem Abtasten prüfte Ullmann den gegnerischen Torwart in der 8. Minute erstmals mit einem Fernschuss, den dieser erst im Nachfassen unter Kontrolle bekam. Im Gegenzug strich ein Volleyschuss knapp am VfB-Tor vorbei und in der 20. Minute konnte Keeper Brüning, der den immer noch nicht einsatzfähigen Mucha wieder hervorragend vertrat, in letzter Not den Führungstreffer der Gastgeber verhindern. Dann waren die Kirchhellener an der Reihe. Nach Freistoß von Voßbeck war Ullmann zur Stelle und schoss zum 1:0 ein (24.). Nur acht Minuten später nutzte der agile Güler eine Slaper-Vorlage zum 2:0 und sorgte für die beruhigende Führung. Doch als er in der 55. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt wurde, kam ein Bruch ins Kirchhellener Spiel. Das Mittelfeld wurde aufgegeben und verlegte sich auf gelegentliche Konter. Man bettelte förmlich um den Anschlusstreffer, doch die Bueraner konnten aus ihren wenigen Möglichkeiten nichts machen. Auch als ein Gelsenkirchener Stürmer frei vor Keeper Brüning auftauchte, schaffte dieser es nicht, den Ball im Tor unterzubringen, sondern schob das Leder neben den Pfosten (78.). So konnte sich unser Team schon für das kommende Ortsderby schonen und mit auch angezogener Handbremse zum Sieg kommen.

VfB Kirchhellen: Brüning, Vöck, A. Dierichs, S. Dierichs, Wittig, Koppenborg, Güler (55. Feldkamp), Voßbeck (65. Händchen), Ullmann, Große Beck, Slaper (65. Igelbüscher)
Tore: 0:1 Ullmann (24.), 0:2 Güler (32.)
Gelbe Karten: Voßbeck, Igelbüscher, Händchen
Zuschauer: 60


Dritte: Knappe Niederlage gegen Tabellenführer

(03.11.) Die Dritte hatte gegen Tabellenführer Rotthausen III nichts zu verlieren und so agierten die Kirchhellener auch von Beginn an offensiv und erspielten sich die besseren Torchancen. Die Statistik "Ballbesitz" steht 70 zu 30 für die Dritte. Bei einer der wenigen Angriffe des Gastes aus Rotthausen konnte unsere Abwehr den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone bringen und ein gegnerischer Stürmer konnte mit einer geschickten Drehung um den Abwehrspieler den Ball im Tor unterbringen. Dies geschah so in der 37. Minute. In der Halbzeitpause waren aufbauende Worte von Nöten, damit der Faden nicht verloren ging. Die Chemie in der Mannschaft stimmt. Alle gaben noch mal richtig "Gas" und die Bemühungen wurden mit dem Ausgleich in der 55. Spielminute durch Tobias Sporkmann belohnt. Der Gegner hatte anscheinend nichts mehr zuzusetzen und wir erspielten uns Chance auf Chance. In unsere Druckphase setzen die Rotthausener einen Konter und gingen erneut in Führung. Danach setzte die Dritte alles auf eine Karte. Drei Minuten vor Schluss pfiff der Schiri nach einem Foul im Strafraum Elfmeter. Der hevorragende Keeper der Gäste konnte parieren und in der Nachspielzeit fiel nach einem letzten Angriff der Gäste der Endstand. Die gesamte Abwehr inkl. Torhüter war über die Mittellinie aufgerückt. Fazit: Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.

VfB Kirchhellen: J. Bernsmann, L. Schiller, G. Schulte Repel, Chr. Pietrus, M. Wolthaus, Chr. Friedhoff (55. F. Lappe), KIKA (45. S. Gradina), M. Frömberg, T. Sporkmann, A. Busch (78. B. Boguslawski), S. Winkel


Brüning hält Punkte in Kirchhellen

(01.11.) Schwerer als erwartet tat sich der VfB beim 4:1-Sieg gegen SV Horst 08 II. Der Tabellen-Vorletzte aus Gelsenkirchen ging sogar in der 15. Minute in Führung und hatte mit einem hervorragend aufgelegten Torwart den nötigen Rückhalt. So dauerte es bis zur 25. Minute ehe Michael Vöck eine der vielen Möglichkeiten zum 1:1-Ausgleich nutzen konnte. Noch vor der Pause besorgte Spielmacher Frank Kahnert die 2:1-Führung (35.). Nach dem Seitenwechsel gab es dann erst mal wieder viel Leerlauf und unsere Elf konnte sich bei Matthias Brüning bedanken, der zehn Minuten vor Schluss mit einer Glanztat den Ausgleich verhinderte. Holger Ullmann sorgte dann für das beruhigende 3:1 (82.) und als Trainer Risthaus Dominik Jösten für den verletzten Kahnert brachte (87.) bedankte dieser sich in der Schlussminute mit dem 4:1.

VfB Kirchhellen: Brüning, Vöck, Händchen, Voßbeck (46. A. Dierichs), Wittig, Koppenborg, Tancyus, Kahnert (87. Jösten), Große Beck, Ullmann,Igelbüscher (65. Slaper)
Tore: 0:1 (15.), 1:1 Vöck (25.), 2:1 Kahnert (35.), 3:1 Ullmann (87.), 4:1 Jösten (90.)
Zuschauer: 100


0:4-Niederlage für unsere Dritte

(25.10.) VfB Kirchhellen III hat am Sonntag Mittag das Meisterschaftsspiel bei Sportfreunde Gelsenkirchen mit 4:0 (3:0) verloren.

Vor 23 Zuschauern kamen beide Teams zunächst schwer in die Begegnung. Ein leichtes Übergewicht war allerdings auf Seiten der Gastgeber zu verzeichnen, deren erste Chance direkt zum Tor führte. Der Stammtorhüter Ramon Gorzny unterzog sich einer Prüfung, die er unglücklicherweise nicht bestand. Für einen 30-Meter-Schuss, der wohl eher aus einer verunglückten Flanke resultierte, stand er zu weit vor seinem Kasten. Der Ball wurde für Gorzny zu lang und senkte sich hinter ihm zum 1:0 für die Mannen aus Gelsenkirchen ins Tor (27.). Kämpferisch bot der VfB Kirchhellen in der ersten Hälfte eine so schwache Leistung, dass Sportfreunde Gelsenkirchen noch vor der Halbzeit auf 2:0 und 3:0 erhöhen konnten (40./44.).

In der Halbzeitpause wechselte Trainer Vosbeck zwei Mal aus: Für Stratmann und Busch kamen die beiden Mittelfeldspieler Napieraj und Sporkmann.

Sporkmann setzte sich wenig später in Szene. Aus spitzem Winkel scheiterte er allerdings am Keeper. Die Kirchhellener erarbeiteten sich nun einige Torchancen - nur der Spielstand blieb der gleiche. Nach 64 Minuten erhöhte Sportfreunde Gelsenkirchen durch einen Distzanzschuß noch auf 4:0. Gorzny konnte den Ball zunächst an die Latte lenken, jedoch prallte dieser dann von seinem Hinterkopf zurück ins Tor.

Kirchhellen machte zwar weiterhin auf sich aufmerksam, doch verlor man das Spiel schon in den ersten 45 Minuten. So blieb es am Ende beim verdienten 4:0.

VfB Kirchhellen: Gorzny - Golle, Schiller, Schulte-Repel, Wolthaus - Busch (45. Sporkmann), Lappe, Pietrus, Stratmann (46. Napieraj) - Frömberg (75. Stumpf)


Zurück auf der Erfolgsspur

(23.10.) Gut verdaut hat unser Team die erste Saisonniederlage am letzten Sonntag und rehabilitierte sich mit einem klaren 8:2 beim Tabellensiebten SuS Beckhausen 05. Nach einer viertel Stunde des Abtastens schlug Goalgetter Holger Ullmann zum ersten Mal zu. Er nahm einen Querpass von Andre Große Beck auf und verwandelte zum 1:0. Nur zwei Minuten später setzte Frank Kahnert energisch nach und sein Pressschlag mit dem Beckhausener Torwart landete zum 2:0 im Netz. Glück hatte unsere Elf als nach einem Stellungsfehler der Abwehr ein SuS-Stürmer frei vor dem Gehäuse von Matthias Brüning auftauchte, aber knapp verzog. Einen schönen Freistoßtrick nutze Kahnert in der 32. Minute zu seinem zweiten Treffer und dem 3:0. Ullmann sorgte nach einem Zuspiel von Andre Große Beck, ebenfalls mit seinem zweiten Treffer, für den 4:0-Halbzeitstand. Wieder 15 Minuten dauerte es im zweiten Spielabschnitt, bevor Stefan Dierichs auf 5:0 erhöhte. Im Gefühl der sicheren Führung schlichen sich einige Abwehrfehler ein und die Gastgeber kamen innerhalb von drei Minuten zum 1:5 und 2:5 (72. und 75.). Nun schaltete der VfB wieder einen Gang höher und der eingewechselte Patrick Händchen erhöhte nach eine Vorlage von Kahnert mit einem listigen Heber auf 6:2. Nur zwei Minuten später nutzte Kahnert einen Torwahrfehler zum 7:2 und Ullmann stellte in der 82. Minute den 8:2-Auswärtssieg her.

VfB Kirchhellen: Brüning, Vöck (46. Händchen), Tancyus, S. Dierichs, Wittig, Koppenborg (56. Grigo), Voßbeck, Kahnert, Ullmann, Große Beck (68. Igelbüscher), Slaper
Tore: 0:1 Ullmann (15.), 0:2 Kahnert (17.), 0:3 Kahnert (32.), 0:4 Ullmann (42.), 0:5 S. Dierichs (60.), 1:5 (69.), 2:5 (72.), 2:6 Händchen (75.), 2:7 Kahnert (77.) 2:8 Ullmann (82.)
Gelbe Karten: Vöck
Zuschauer: 100


Erste Flecken auf der weißen Weste

(16.10.) Nun hat es auch den VfB erwischt. Mit 1:2 verlor unser Team gegen den BV Rentfort und musste zum ersten mal in dieser Saison dem Gegner die Punkte überlassen. Von Beginn an ließen die Risthaus-Schützlinge die Laufbreitschaft vermissen und überließen den Gladbeckern das Mittelfeld. Erst in der 25. Spielminute kamen die Kirchhellener zu ihrer ersten erwähnenswerten Torchance. Doch der wiedergenesene Thomas Slaper zielte knapp vorbei. In der 34. Minute hatte unsere Abwehr Glück, als eine Flanke quer durch den Strafraum segelte aber kein Rentforter zur Stelle war. Nur eine Minute später machten die Gäste es besser. Jens Spiller, in der letzten Saison noch in den Diensten der "Wöller", hämmerte das Leder vom Strafraumeck, unhaltbar für den jungen Matthias Brüning, in die Maschen zum 0:1. Die Gäste zogen sich jetzt zurück, blieben aber bei gelegentlichen Konter stets gefährlich. Torjäger Ullmann verzog aus 18 Meter knapp aber die größte Chance vergab Andre Große Beck, der das Kunststück schaffte, das Leder aus fünf Metern haushoch über den Kasten zu dreschen. Hoffnung keimte im VfB-Lager auf, als direkt nach Wiederanpfiff der Rentforter Briese wegen eines absichtlichen Handspiels die Gelb-Rote Karte sah und vom Platz musste. Unsere Elf kam nun zu mehreren guten Tormöglichkeiten doch Große Beck verfehlte das Tor knapp und Koppenborg verstolperte frei vor dem Strafraum. Groß war der Schock als wiederum Spiller auf 0:2 erhöhte (58.) Nur vier Minuten später wurde Kahnert im Strafraum zu Fall gebracht und Koppenborg sorgte mit dem 1:2 Anschlusstreffer für neue Hoffnung. Doch aus dem Spiel heraus klappte heute nicht viel. Glück hatte Keeper Brüning in der 78. Minute als ein Kopfball nur an der Latte landete und Können zeigte er, als er einen Strafstoß von Spiller aus dem Eck fischte (79.). Derselbe Spieler provozierte drei Minuten später ein Foul von Koppenborg, der, bereits mit Gelb vorbelastet, den Platz verlassen musste (Gelb-Rot, 81.). Als auch noch Olli Wittig in der 90. Minute dasselbe Schicksal erlitt, reichte auch eine dreiminütige Nachspielzeit nicht zum Ausgleich.

VfB Kirchhellen: Brüning, Vöck, Tancyus (67. Händchen), S. Dierichs, O. Wittig, Koppenborg, Voßbeck (46. Grigo), Kahnert, Ullmann, Große Beck, Slaper (46. Igelbüscher)
Tore: 0:1 (35.), 0:2 (58.), 1:2 Koppenborg
Gelbe Karten: Ullmann, Große Beck, Wittig, Koppenborg
Gelb-Rote Karten: Koppenborg, Wittig
Zuschauer: 220


III Mannschaft: Keeper Gorzny hält Handelfmeter

(10.10.) Mit einem 0:0 musste sich die Drittgarnitur des VfB Kirchhellen beim DJK Feldmark II begnügen. Zwar erhielten die Gastgeber aus Gelsenkirchen einen Strafstoß zugesprochen, den Gorzny ausgezeichnet parierte, jedoch wäre ein Sieg nicht unverdient gewesen. Das erlösende Tor wollte trotz vorhandener Chancen nicht fallen.

Beim Abschlusstraining am vergangenen Mittwoch appellierte das Trainergespann an die Mannschaft: "Um ein Spiel erfolgreich zu bestreiten, muss man auch Samstags mal ein Glas Bier weniger trinken und vielleicht um 2 Uhr morgens statt um 4 Uhr nach Hause gehen." Einige hatten das Trainergespann allerdings falsch verstanden, und waren um 6 Uhr statt um 4 Uhr in der Früh zu Hause. Aber warum auch immer (vielleicht ist die Maß gar nicht so groß), Kirchhellen begann mit einem sehr temporeichen und vor allem kämpferischen Spiel.
Schon ab der ersten Minute standen die Mannen von Gregor Vosbeck dem Gegner auf den Füßen. Und Libero Wolthaus, der mittlerweile schon 1400 Halbzeiten auf dem Buckel hat, dirigierte die Mannschaft vorbildlich. "Wir hätten heute auch gegen 13 Spielen können, die wären alle gedeckt gewesen", urteilte Napieraj. Jedoch war man, bedingt durch die konzentrierte Defensivarbeit, selber kaum in der Lage gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Am auffälligsten agierte noch Manndecker Guido Schulte-Repel; was sogar dem gegnerischen Keeper auffiel: "Wir müssen flach spielen, der Rotschopf bekommt doch jeden Kopfball."

In der zweiten Halbzeit ging der VfB etwas mehr Risiko ein. Der Treffer lag in der Luft. Sporkmanns Schuss aus 13 Metern wurde geblockt (63.) Fünf Minuten später wurde es noch gefährlicher, als sich die Kirchhellener vier-, fünf Mal den Ball am gegnerischen Strafraum zupassen konnten. Das letzte Zuspiel fand den freistehenden Gertz, der aber aus zehn Metern über das Tor schoss (68.). Vor allem Frömberg spielte im zweiten Durchgang sehr stark, hatte aber wenig Glück, als sein Kopfball aus kurzer Distanz auf der Linie geklärt wurde (76.).
In der 83. bekam Feldmark nach einem sehr fragwürdigen Handspiel von Busch einen Elfmeter zugesprochen. Eine 0:1-Niederlage wäre sicher unverdient gewesen. Und genau aus diesem Grund fischte Keeper Gorzny den sehr gut platzierten Ball aus der linken unteren Ecke und parierte somit seinen zweiten Strafstoß.

VfB Kirchhellen: Gorzny — Wolthaus, Schulte-Repel, Zielke, Pietrus — Napieraj (77. Schiller), Busch, Gertz, Frömberg (80. Stratmann), Fierle (45. Stumpf), Sporkmann

Gelbe Karten: Busch (83.)


Matthias Brüning macht Sache gut

(09.10.) Nach dem Trainingsunfall von Stammkeeper Sven Mucha musste der Nachwuchstorwart Matthias Brüning beim Meisterschaftsspiel gegen SSV Buer II. das Tor des VfB hüten und zeigte eine starke Leistung. 5:1 gewann sein Team und bleibt damit weiter an der Tabellenspitze. Die Bueraner spielten besser als ihr Tabellenplatz es aussagte und hatten einige gute Gelegenheiten in Führung zu gehen. Besser machte es dann der wiedererstarkte Goalgetter Ullmann. In der 19. Minute vollstreckte er von der Strafraumgrenze zum 1:0 und besorgte fünf Minuten später auch das 2:0. Andre Große-Beck hatte den Ball mit einem schönen Trick durchgelassen und Holger stand dann völlig frei vor dem Tor. Das Glück des Spitzenreiters hatten die Kirchhellener in der 33. Minute, als nach einem Missverständnis zwischen Oliver Wittig und Patrick Händchen ein Bueraner Stürmer allein vor Brüning auftauchte, aber knapp verzog. Besser machten es die Gelsenkirchener nach dem Pausentee und verkürzten auf 1:2 (51.). Nur vier Minuten später sorgte Murat Güler mit einem strammen Schuss in den Winkel wieder für alte Verhältnisse (3:1, 55.). Dann folgte das Doppelspiel zwischen Holger Ullmann und Frank Kahnert. Erst legte Holger Frank das 4:1 vor die Füße (66.) und der bedankte sich mit einem Querpass, den Ullmann zum 5:1-Endstand verwertete (78.).

VfB Kirchhellen: Brüning, Vöck, A. Dierichs (46. Händchen), S. Dierichs, Wittig, Koppenborg, Güler (77. Feldkamp), Kahnert, Ullmann, Große Beck, Voßbeck (71. Tancyus)
Tore: 1:0 Ullmann (19.), 2:0 Ullmann (24.), 2:1 (51.), 3:1 Güler (55.), 4:1 Kahnert (66.), 5:1 Ullmann (78.)
Gelbe Karten: Voßbeck
Zuschauer: 110


Dritte: Verdiente Niederlage

(03.10.) Unsere Dritte kam schlecht aus den Startlöchern und bevor die Mittellinie erstmals überschritten wurde hat der Gast bereits zwei Aluminiumtreffer auf seiner Habenseite. Der Weckruf wurde gehört. Aus dem Gewühl heraus erzielte Sporkmann seinen ersten Treffer für den VfB. Diese Glücksgefühl beflügelte nicht , sondern lähmte die Aktionen der Dritten. In jeder Spielszene fehlte der berühmte letzte Schritt. Dadurch bedingt konnten einige Kombinationen der Gäste aus Bismark nur durch Fouls gestoppt werden. In der 24. und 32. Spielminute konnte der Spielführer von Bismark je einen Freistoß unhaltbar verwandeln.
Das Spiel war gedreht und wir hatten konditionell nichts mehr hinzuzusetzen. In der Vorwärtsbewegung waren zu viele Ballverluste des Hasen Tod und die weiteren Gegentreffer fielen in der 63., 76. und 83. Minute zum verdienten 5:1 für EtuS Bismark. Auf ein Neues, am Sonntag ist der Gegner DJK Adler Feldmark II, die am Wochenende dem Spitzenreiter die erste Niederlage beibrachten.

VfB Kirchhellen: Gorzny, Weihermüller (71. Kika), Schulte Repel, Pietrus, Stratmann, Lappe (45. Schiller), Sporkmann, Frömberg, Fierle, Busch, Winkel (73. Gradina).


Weiter Spitze

(02.10.) Auch das zweite Spitzenspiel innerhalb von acht Tagen entschied der VfB wieder für sich. Mit 2:0 gewannen die Kirchhellener beim SV Zweckel.

Für den angesetzten Schiedsrichter Thomas Kroll pfiff Zeki Bekmezci das Spiel und hatte, zumindest aus der Sicht des VfB, nicht seinen besten Tag. Schon in der zweiten Minute der erste Aufreger. Einem Zweckeler Abwehrspieler sprang der Ball im Strafraum an die ausgestreckte Hand, doch der Pfiff blieb aus. Die Risthaus-Truppe ließ sich davon nicht beirren, spielte weiter druckvoll nach vorne und wurde in der 13. Minute belohnt. Holger Ullmann, der am Vortag noch seinen 26. Geburtstag gefeiert hatte, beschenkte sich und den zahlreich erschienen VfB-Anhang mit dem 1:0. Frank Kahnert hätte in der 34. Minute die Vorentscheidung auf dem Kopf, verzog aber knapp. Zwei Minuten später die erste (!) Tormöglichkeit für die Gastgeber, doch Sven Mucha war auf den Posten und verhinderte auch kurz vor der Pause mit einer Glanztat den Ausgleich.
Nach der Halbzeit folgte dann der große Auftritt des 23. Mannes. Innerhalb von 15 Minuten zeigte er fünf mal Gelb gegen Kirchhellen und als Marc Tancyus bei einem Alleingang vom Zweckeler Torwart rüde von den Beinen geholt wurde, gab es, selbst zur Verwunderung der Zweckeler, keine Strafstoß, sondern ebenfalls die Gelbe Karte für Marc. Der VfB steckte dann auch noch die Gelb/Rote Karte für Murat Güler (82.) weg und gab in der 89. Minute die richtige Antwort. Stefan Dierichs wurde auf Rechtsaußen freigespielt, marschierte los und machte mit dem 2:0 alles klar.

VfB Kirchhellen: Mucha, Vöck, A. Dierichs, S. Dierichs, Wittig (71. Feldkamp), Koppenborg, Güler, Kahnert, Ullmann (46. Grigo), Große Beck, Igelbüscher (68. Tancyus)
Tore: 0:1 Ullmann (13.), 0:2 S. Dierichs (89.)
Gelbe Karten: Ullmann, Kahnert, Grigo, Mucha, Güler, Wittig, Tancyus, Feldkamp
Gelb-Rote Karten: Güler
Zuschauer: 250


Dritte: Unentschieden bei DJK Arminia Ückendorf II

(27.09.) Beim 1:1 (0:1) bei Arminia Ückendorf II erkämpfte sich die III. Mannschaft durch einen Treffer von André Napieraj verdient einen Punkt.

Die erste Chance bot sich Kirchhellen, als ein langer Ball von Busch bei Stefan Fierle landete. Das Kopfballungeheuer traf den Ball jedoch aus 17 Metern nicht voll, so dass er am linken Pfosten vorbei trudelte (8.). Hochkarätiger war die Szene zwei Minuten später: Winkel brachte einen Freistoß vom rechten Strafraumeck herein, Fierle köpfte aus zehn Metern, doch der Torhüter wehrte diesen mit einer Glanztat ab (10.). Mehrfach lag ein Treffer in der Luft – doch dieser fiel auf der falschen Seite. Der gegnerische Kapitän setzte sich an der Mittellinie durch. Gegen den folgenden Schuss aus 17 Metern in den rechten oberen Winkel war Gorzny, der ansonsten hervorragend den Kasten sauber hielt, machtlos: 0:1 (23.). Kirchhellen wollte den Ausgleich noch vor dem Wechsel erzwingen, doch ein Kopfball von Sven Winkel aus zwölf Metern nach Flanke von Pietrus strich am linken Pfosten vorbei (38.), und Safet scheiterte mit einem Flachschuss aus 38 Metern (41.).

Nach der Pause kam Kirchhellen vorerst nur einmal nach vorne. Dabei wurde es jedoch richtig gefährlich, als sich Sven Winkel auf der linken Seite durchgesetzt hatte. Seine Hereingabe konnten erst Fierle, dann Napieraj nicht verwerten. Abwechslungsreich wurde es erst wieder in der Schlussphase durch zwei spektakuläre Szenen: Elfmeter für Arminia Ückendorf. Die Worte des rechten Verteidigers Weihermüller "Schieß daneben, dann bleibt es noch spannend", fanden Gehör (83.). Nach dem verschossenen Elfmeter kam Kirchhellen zu neuer Kraft. Der einmalig spielende Libero Sven Winkel, der selbst bei den Gastgebern Eindruck hinterließ, marschierte vom eigenen 16er an fünf Leuten vorbei und spielte mustergültig auf André Napieraj. Der Mittelfeldrotor ließ dem Torwart keine Chance und vollstreckte aus spitzem Winkel zum 1:1 (85.) Das erste Unentschieden der Saison war perfekt, als der Referee die Partie nach nur zwei Minute Nachspielzeit abpfiff.

VfB Kirchhellen: Gorzny – Schulte-Repel, Winkel, B. Boguslawski (70. Schiller), Weihermüller – Pietrus, Busch, Napieraj – Safet, Fierle, Kika
Tore: Napieraj (85.)
Gelbe Karten: Napieraj (53.)


Sieg im Spitzenspiel

(25.09.) Nichts für schwache Nerven war das Spitzenspiel des Tabellenführers gegen den direkten Verfolger, Germania Gladbeck II. 5:3 gewannen die Kirchhellener letztendlich, machten es aber richtig spannend. Wie die vielzitierte Feuerwehr legten die Schützlinge von Trainer Risthaus los und führten nach fünf Minuten bereits mit 2:0. Thomas Slaper verwertete bereits nach zwei Minuten ein Zuspiel von Ullmann zum 1:0 und erhöhte drei Zeigerumdrehungen weiter mit einen strammen Schuss vom Strafraumeck auf 2:0. Als Kahnert in der 38. Minute sogar auf 3:0 erhöhen konnte, Feldkamp hatte quer gepasst, schien das Spiel gelaufen. Ullmann hätte noch vor der Pause erhöhen können doch er verfehlte zwei Mal nur knapp das Gehäuse. Nach dem Wechsel dachten die knapp 200 Zuschauer, dass es so weiter geht, als Kahnert aus zehn Metern am Germanenzerberus scheiterte. Doch plötzlich kam ein Riss in das Kirchhellener Spiel. Wie aus dem Nichts fiel in der 53. Minute der Anschlusstreffer zum 1:3. Die Gladbecker witterten nun "Morgenluft" und stürmten mit Mann und Maus. Der VfB überließ in dieser Phase den Gästen das Mittelfeld und wurde prompt mit den 2:3 (62.) und 3:3 (65.) bestraft. Doch nun fanden die Kirchhellener zurück ins Spiel und der Mann des Tages, Thomas Slaper, erzielte in der 75. Minute die erneute Führung zum 4:3 und krönte seine einmalige Leistung mit dem 5:3 in der 90. Minute.


III. Mannschaft: Zwar knapp, aber schon wieder verloren

(23.09.) Das verflixte fünfte Saisonspiel endete erneut mit einer Niederlage. Zu Hause gegen DJK BW Gelsenkirchen II musste der Kirchhellener Coach mit einem 1:2 (1:1) seine vierte Niederlage in der laufenden Saison hinnehmen.
Gegenüber dem Auswärtssieg über Genclerbirligi gab es zwei Veränderungen in der Anfangsformation: Für den verletzten Schiller rückte "Zille" ins Team, dazu übernahm der wiedergenesene Jörg Stratmann die Position als Libero.

Unglückliche Hauptfigur der ersten halben Stunde war Jörg Stratmann. Nach einem harmlosen Pressschlag verletzte er sich unglücklich. "Das war kein Pressschlag, ich war zuerst am Ball", revidierte er nach dem Spiel. Die erlittene schmerzhafte Verletzung behinderte den Libero bis zum Abpfiff sichtlich. Wenig später spielte ihn der gegnerische Stürmer schwindelig und erzielte aus halb linker Position das 0:1 (22). "Durch meine Verletzung war es mir nicht möglich, den Stürmer entscheidend zu stören", ärgerte sich Stratmann. Fierle konnte mit dem Rückschlag drei Minuten später am besten umgehen, durchlief die gegnerische Abwehr und erzielte mit der Picke aus acht Metern den Ausgleich (25.).

Nach der Pause wurde das von vielen kleinen Fouls immer wieder unterbrochene Spiel zunehmend zerfahrener. "Zille" störte zwar entscheidend den Gegner, aber die ganz dunkel gelbe Karte war noch glücklich gezeigt. Dann schienen die Kirchhellener ohne eigenes Zutun die Oberhand zu gewinnen. Doch aus der Überlegenheit schlug die dritte Mannschaft überhaupt kein Kapital, im Gegenteil.
Nach einem abgefangenen Kirchhellener Angriff schickte der Libero aus Gelsenkirchen einen Mitspieler auf die Reise, der Ramon Gorzny nach einem Sprint von der Mittellinie aus 18 Metern zum 2:1 bezwang (68.). Es folgten zwei weitere Kirchhellener Chancen, als "Zille" das Außennetz traf (72.) und der generische Torwart einen gefährlichen Kopfball-Aufsetzer von Stefan Fierle mit Mühe abwehrte (74.).
Trainer Vosbeck reagierte auf das lethargische Angriffsspiel seiner Mannschaft und wechselte eine Viertelstunde vor Schluss Oliver Stumpf und Alexander Weihermüller ein. Ein Zusammenspiel der beiden brachte eine weitere Kirchhellener Ausgleichschance nach dem 1:2, doch Stumpf zielte seinen Volley nach Flanke des U27-Kreisligaspielers Weihermüller aus zehn Meter über das Tor (80.).

Kirchhellen: Gorzny – "Zille", Stratmann, Schulte-Repel (75. Weihermüller), Pietrus – Friedhoff, Busch, Napieraj, Frömberg (75. Stumpf) – Fierle, Kika
Tore: 1:1 Fierle (68.)
Gelbe Karten: "Zille"


Nur Gegentore stören

(19.09.) Auch im fünften Saisonspiel kam der VfB zu einem klaren Erfolg und bleibt weiter an der Tabellenspitze. Mit 5:2 besiegte unser Team SW Bülse und schuf damit die Vorraussetzung für ein echtes Spitzenspiel am nächsten Sonntag. Dann kommt Germania Gladbeck II, ebenfalls punktverlustfrei, zur Loewenfeldstraße und wird unserem Team alles abverlangen.

Gegen die Bülser ließen die Kirchhellener es erst langsam angehen und den Gegner kommen. Die erste meldenswerte Torchance hatte Igelbüscher in der 22. Minute. Er scheiterte aber aus sechs Metern am Keeper der Gastgeber. Fünf Minuten später eröffnete dann Voßbeck mit einen sehenswerten Freistoß, Koppenborg war gefoult worden, in den linken Winkel das Tore schießen. Noch vor der Pause erhöhte Kahnert, nach Anspiel von Feldkamp, auf 2:0 und zielte nach dem Wechsel zu hoch, als sein Volleyschuss aus 16 Metern knapp über die Latte strich. Nach einem Fehler der an diesem Tage nicht immer sattelfesten Kirchhellener Abwehr musste Mucha sein ganzes Können zeigen, um den Anschlusstreffer zu verhindern (51.). Nach einem Eckball von Güler stand Igelbüscher genau richtig und besorgte per Kopf das 3:0 (53.). Nach dem zwischenzeitlichen 1:2 der Bülser leistete Kahnert auch "Kopfarbeit" und stellte nach Eckball Ridder und Verlängerung durch Slaper den alten Abstand wieder her (1:4, 70.). Auch das 2:4 der Gastgeber (79.) hatte nicht lange Bestand, denn Ullmann sorgte mit dem dritten Kopfballtor des Tages in der 84. Minute für den 2:5-Endstand.

VfB Kirchhellen: Mucha, A. Dierichs, Händchen (46. Ridder), Voßbeck , Wittig, Koppenborg, Vöck, Kahnert, Igelbüscher (60. Slaper), Feldkamp (46. Ullmann), Güler
Tore: 0:1 Voßbeck (27.), 0:2 Kahnert (42.), 0:3 Igelbüscher (53.), 1:3 (67.), 1:4 Kahnert (70.), 2:4 (79.), 2:5 Ullmann (84.)
Gelbe Karten: Koppenborg, Händchen, Güler
Zuschauer: 65


Drei Rote Karten beim Pflichtsieg

(12.09.) Schwer im Magen lagen dem Trainer Risthaus die zwei Roten Karten beim klaren 7:0-Erfolg gegen YEG Hassel II. Konnte er den ersten Feldverweis für Marc Tancyus (Notbremse) noch nachvollziehen so fand er die zweite Rote Karte für Stefan Dierichs (Provokation des Gegenspielers) für völlig unnötig. Dabei lief eigentlich alles nach Plan. Bereits in der 6. Minute war Sven Igelbüscher zur Stelle, als die Gäste nach einem Eckball den Ball nicht aus den Torraum bekamen. Er spritzte dazwischen und spitzelte den Ball zum 1:0 in die Maschen. Acht Minuten Später hämmerte Marc Tancyus, der bis zu seiner Hinausstellung hervorragend agierte, den Ball vom Strafraumeck unhaltbar zum 2:0 in den Winkel. Nachdem Kahnert aus acht Metern am Gästekeeper scheiterte, machte er es beim zweiten Versuch besser und erzielte per Kopf, nach Flanke von Igelbüscher, das 3:0. Andreas Dierichs scheiterte mit einem Flugkopfball (29.) doch Murat Güler, erstmals nach seiner Sperre wieder dabei, verwertete eine Flanke von Koppenborg zum 4:0 (31.). Bei einem Konter der Gäste kam Marc Tancyus nur in den Rücken seines Gegners, der ließ sich natürlich fallen und Marc durfte duschen gehen (43.). Nach der Pause erhöhte Jens Koppenborg mit einem Freistoßtor auf 5:0 (50.), danach beschränkte sich der VfB auf Ergebnisverwaltung und ließ die Gäste kommen. Nun bekam auch Keeper Sven Mucha wieder was zu tun und fischte einen Freistoß elegant aus dem Eck. In der 79. Spielminute gab es dann die erwähnte Rote Karte für Stefan Dierichs. Er ließ sich nach einem Foulspiel an ihm noch zu einer Provokation hinreißen und musste, ebenso wie sein Gegenüber das Feld vorzeitig räumen. Kurz vor Spielende erzielte Kahnert mit seinem zweiten Tagestor das 6:0 und mit dem Schlusspfiff machte Koppenborg es ihm nach und traf, ebenfalls mit seinem zweiten Treffer, zum 7:0.

VfB Kirchhellen: Mucha, Tancyus, A. Dierichs, S. Dierichs, Wittig, Koppenborg, Güler, Kahnert, Igelbüscher (68. Feldkamp), Große Beck (79. Händchen), Voßbeck (53. Slaper)
Tore: 1:0 Igelbüscher (6.), 2:0 Tancyus (14.), 3:0 Kahnert (26.), 4:0 Güler (31.), 5:0 Koppenborg (50.), 6:0 Kahnert (87.) 7:0 Koppenborg (90.)
Rote Karten: Tancyus (43.), S. Dierichs (79.)
Zuschauer: 85


III. Mannschaft: Erster Sieg im vierten Spiel

(12.09.) In einer dramatischen Partie besiegte die "Dritte" Gencerbirligi Gladbeck II mit 1:2 (0:1). Busch erzielte in der 8. und 87. Minute den Führungstreffer und das Siegtor. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Genc. Gladbeck in der 67. Minute.

Die Partie begann für die Kirchhellener schwungvoll. Christian Springer spielte nach einem Ballgewinn im Mittelfeld auf André Napieraj, dessen Flanke jedoch hinter der Torauslinie endete (3.). Zwei Minuten später schoss Springer volley aus 14 Metern genau auf Torhüter (5.). Schon bald wurde klar, dass Kirchhellen ungeachtet ihrer ersten drei Niederlagen in guter Verfassung nach Gladbeck gekommen war. Kombinationssicher und lauffreudig bestimmten sie die Anfangsphase und setzten den Gegner frühzeitig unter Druck. So wurde in der 8. Minute Andreas Busch von Guido Schulte-Repel bedient. Dessen Schuss flog aus 22 Metern zur 0:1-Führung unhaltbar in den rechten Winkel. Wer nun glaubte, das Spiel wäre ein Selbstläufer, sah sich getäuscht. Bis zum Halbzeitpfiff besaßen die Gastgeber drei Riesenmöglichkeiten zum Ausgleich. Diese Dramatik sollte indes nach dem Wechsel noch mühelos übertroffen werden: Zunächst verursachte Winkel völlig unbedrängt einen Eckball. Die anschließende Hereingabe fälschte Schiller genau auf den gegnerischen Stürmer ab, der Gorzny mit einem satten Direktschuss aus 14 Metern zum 1:1 ins rechte Eck keine Abwehrmöglichkeit ließ (67.). Die Kirchhellener Antwort ließ aber nicht auf sich warten. Nach 87 gespielten Minuten bediente Springer mustergültig Andreas Busch, der den Ball aus halb rechter Position gekonnt am gegnerischen Torwart zum 1:2-Endstand vorbeischob (87.). Nachdem der Schiedsrichter trotz einiger Unterbrechungen pünktlich abgepfiffen hatte, waren die ersten drei Punkte für die Kirchhellener unter Dach und Fach gebracht.


Dritte Saisonniederlage der III. Mannschaft

(08.09.) Beim 2:4 (0:2) gegen Glückauf-Hüllen konstatierte Co-Trainer Boguslawski, "dass unser Gegner heute in allen Belangen cleverer war. Wir hätten nur unsere reichlichen Chancen nutzen müssen."

Von Beginn an fanden die Kirchhellener ihren Spielrhythmus, kombinierten und erspielten sich Torchancen. Stefan Fierle setzte sich bereits in der fünften Minute am 16-Meter-Raum durch, legte den Ball auch am heraus eilenden Torhüter vorbei, hob das Leder dann jedoch - leicht abgedrängt - aus zwölf Metern über das Tor. Kurz darauf kam "Kicka" aus acht Metern (14.) - genau auf den Torwart - völlig frei zum Schuss. Ganz anders die Gäste, die in der ersten Halbzeit nach dem Grundsatz "zwei Chancen - zwei Tore" verfuhr, so dass es zur Halbzeit 0:2 stand.
Nach der Pause versäumten es die Hausherren bei fünf hochklassigen Chancen, den Anschlusstreffer zu erzielen. Fierle traf aus zwölf Metern den Pfosten (55.), dann boten sich Sven Winkel in nur zwei Minuten gleich vier Riesenchancen. Und wie die Fußballregeln dann so sind, erhöhte der Gegner durch eine Standardsituation in der 65. Minute auf 0:3. Der Anschlusstreffer zum 1:3 in der 80. kam zu spät. Kirchhellen drängte zwar, erspielte sich genügend Torchancen, wurde aber erneut durch einen Konter zurückgeworfen; 1:4 in der 85. Minute. Freuen durfte sich hingegen Oliver Stumpf. Nur vier Minuten nach seiner Einwechslung gelang ihm nach feinem Zuspiel von Andreas Busch das 2:4 (89.). Leider fiel das Tor nicht mehr sonderlich ins Gewicht, da der Schiedsrichter pünktlich abpfiff.


Schützenfest vor Schützenfest

(02.09.) Mit dem zweiten "Sechserpack" innerhalb von fünf Tagen bescherte der VfB Kirchhellen sich und seinen Fans ein fröhliches Schützen- und Brezelfest. 6:0 hieß es nach 90 Minuten für unser Team beim BV Horst-Süd und damit übernahmen sie, mindestens bis Sonntag, die Tabellenspitze. Vor dem Anpfiff gab es noch ein herzliches "Dankeschön" für die Zustimmung zur Vorverlegung der Partie an den Gastgeber, doch das waren auch schon alle Gastgeschenke, die die Kirchhellener an diesem Abend verteilen sollten. Von Beginn an wurde der Gegner unter Druck gesetzt und so zu Fehler gezwungen. In der 25. Minute zog Sven Igelbüscher, der den an Grippe erkrankten Ullmann mehr als ersetzte, aus 25 Meter ab und seine Bogenlampe senkte sich hinter den verdutzten Horster Keeper zum 1:0 ins Netz. Sechs Minuten später machte "kleines, dickes Ailton" (Olli Wittig) "Bum bum" und es stand 2:0. Als dann der Versuch einer Abseitsfalle bei den Gelsenkirchener nicht klappte, war Christoph Feldkamp zur Stelle und stellte den 3:0 Pausenstand her (39.). Zu zweiten Spielabschnitt brachte Trainer Risthaus für Kahnert und A. Dierichs Marc Tancyus und Tim Ridder. Letztgenannter hatte an diesem Abend das Glück nicht auf seiner Seite. Trotz größter Bemühung und einigen guten Einschussmöglichkeiten sprang nur ein Lattenkracher heraus. So mussten Igelbüscher mit seine zweiten Tor (54.), Vöck nach Vorlage von Wittig (62.) und Slaper mit einem Hammer aus der zweiten Reihe (87.) das halbe Dutzend voll machen.

VfB Kirchhellen: Mucha, A. Dierichs (46. Tancyus), Händchen, S. Dierichs, Wittig, Feldkamp, Vöck, Kahnert (46. Ridder), Igelbüscher, Große Beck, Slaper
Tore: 0:1 Igelbüscher (12.), 0:2 Wittig (18.), 0:3 Feldkamp (39.), 0:4 Igelbüscher (54.), 0:5 Vöck (62.), 0:6 Slaper (87.)
Zuschauer: 40


III. Mannschaft: 2:6 (0:3) bei Firtinaspor Gelsenkirchen

(01.09.) Diese Niederlage hat verdammt weh getan - Wie demütigend der Nachmittag des 28. August 2005 für Gregor Vosbeck gewesen sein muss, weiß man nicht so recht.

Wenn man aber beim Mitkonkurrent um einen einstelligen Tabellenplatz Firtinaspor Gelsenkirchen sechs Dinger eingeschenkt bekommt, die Fans mit Schmerz verzerrten Gesichtern fluchtartig den Platz in Richtung Kirchhellen verlassen, dann kann es der geneigte Betrachter doch schemenhaft erahnen: Das war nix!

Nach einem Halbzeitstand von 0:3 aus Kirchhellener Sicht glänzte nur Stefan Fierle mit seinen zwei Anschlusstreffern in der zweiten Halbzeit.

"Optimismus kann nach so einem Spiel nicht mehr vorhanden sein. Diese Niederlage hat verdammt weh getan. Ich kann mich in meiner Karriere an nichts Ähnliches erinnern wie das, was wir heute erleiden mussten", so Vosbeck nach dem Spiel in der Pressekonferenz.

"Jetzt gilt es am nächsten Wochenende den Frust wegzuspülen", so Gorzny.


Heimpremiere gelungen

(28.08.) Mit einem halben Dutzend Toren verwöhnte der VfB seine Fans beim ersten Heimspiel der neuen Saison. 6:0 (2:0) gewannen die Risthaus-Schützlinge gegen Anadoluspor Gelsenkirchen und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Vor dem Anpfiff wurde Abwehrrecke Pätti Händchenn noch ein Präsent für seinen Stammhalter Luka (geb. 23. 8., 2800g, 52 cm) überreicht, doch dann war Schluss mit den Geschenken. Die Kirchhellener gaben von Beginn an die Richtung vor und stürmten unaufhörlich auf das Tor der Gelsenkirchener. Kahnert setzte sich gut im gegnerischen Strafraum durch (13.), scheiterte aber am Keeper der Gäste. Ullmann vergab aus sieben Metern und Große Beck legte fünf Meter vor dem Tor noch quer anstatt selber zu schießen. In der 27. Minute war es dann Kahnert, der die Abwehrspieler im Strafraum austanzte und in bekannter Manier zum 1:0 einschoss. Auch die Devensive konnte sich ungehindert in den Angriff einschalten, Koppenborg verzog aus sieben Metern, doch sein Partner, Michael Vöck, machte es besser und köpfte unter Mithilfe von Kahnert zum 2:0 Pausenstand ein. Zur Pause nahm Trainer Risthaus den glücklosen Ullmann aus dem Spiel und brachte dafür Youngster Tim Ridder. Dieser bedankte sich bereits nach 12 Sekunden (!) mit dem 3:0 und ließ 20 Minuten später sogar das 4:0 folgen. Auch am nächten Treffer war er beteiligt: Er legte den Ball auf Sven Koppenborg auf, der das 5:0 besorgte (68.). Danach ließen die Blauen es etwas ruhiger angehen, doch Sven Igelbüscher profitierte von einem überlegten Querpass von Kahnert und stellte mit dem Schlusspfiff den 6:0-Endstand her.

VfB Kirchhellen: Mucha, Händchen (66. Tancyus), A. Dierichs, S. Dierichs, O. Wittig, Koppenborg, Vöck, Kahnert, Ullmann (46. Ridder), Große Beck (71. Igelbüscher)
Tore: 1:0 Kahnert (27.), 2:0 Vöck (42.), 3:0 Ridder (46.), 4:0 Ridder (65.), 5:0 Koppenborg (68.), 6:0 Igelbüscher (90.)
Gelbe Karten: Händchen, S. Dierichs
Zuschauer: 145


Aller Anfang ist schwer

(21.08.) Mit einem etwas glücklichen Sieg kehrte der VfB vom ersten Saisonspiel beim Aufsteiger SG Preußen Gladbeck heim. 3:1 hieß es am Ende und alle Kirchhellener waren froh, dass es nicht wie im letzten Jahr eine Pleite zum Saisonstart gab. Zu verhalten begann das Risthaus-Team und wollte den Gegner nur mit spielerischen Mitteln bezwingen. Frank Kahnert hatte die erste gute Chance, aber sein Kopfball strich knapp am Tor vorbei (11. Min.). Als er dann vier Minuten später im Strafraum einschussbereit umgerissen wurde, wartete der VfB-Anhang vergeblich auf den Pfiff des Unparteiischen. In der 20. Minute dann der erste Auftritt des elanvollen Aufsteigers. Marc Tancyus lässt sich vor dem Strafraum den Ball abluchsen doch der neue Kapitän der Kirchhellener, Torwart Sven Mucha, kann Schlimmeres verhindern. Auch in der Folgezeit stand er meist im Mittelpunkt. Die jungen und schnellen Preußenstürmer brachten unsere Abwehr immer wieder in Bedrängnis und Sven musste zwischen der 29. und 40. Minute mehrmals sein Können unter Beweis stellen, um sein Team vor einem Rückstand zu bewahren. In der 41. Minute war er aber machtlos. Seine Abwehr wurde mit einem schnellen Konter überlaufen, ein Gladbecker Stürmer ließ ihm keine Chance und vollstreckte zum 1:0. Nach der Pause brachte Trainer Risthaus mit Feldkamp und Igelbüscher zwei frische Offensivkräfte und ließ Tancyus und Slaper in der Kabine. Nun nahmen die Kirchhellener endlich den Kampf an und als Mucha in der 48. Min. mit einer Glanzparade das 0:2 verhinderte, war auch der letzte VfBler wach. Aus diesem Gewühl heraus erzielte Kahnert in der 51. Minute den Ausgleich und 15 Minuten später schoss der letztjährige Torschützenkönig, Holger Ullmann, seine Farben mit 2:1 in Führung. Fast bis zum Schlusspfiff musste der Kirchhellener Anhang noch zittern, doch als Frank Kahnert sie in der 90. Minute mit seinem zweiten Tor zum 3:1 erlöste, war jubeln angesagt und die ersten drei Punkte eingefahren.

VfB Kirchhellen: Mucha, A. Dierichs, Händchen, Vöck, Koppenborg, S. Dierichs (75. Grigo), Tancyus (46. Feldkamp), Kahnert, Ullmann, Große Beck, Slaper (46. Igelbüscher)
Tore: 1:0 (41.), 1:1 Kahnert (51.), 1:2 Ullmann (66.), 1:3 Kahnert (90.)
Gelbe Karten: Große Beck, Kahnert, Händchen
Zuschauer: 70


Endlich rollt er wieder

(19.08.) Nun ist es soweit, am kommenden Sonntag beginnt die neue Saison. Unsere 1. Mannschaft muss zum Aufsteiger Preußen Gladbeck reisen und hofft ab 15.00 Uhr auf einen gelungenen Start in die neue Spielzeit. Bis auf die gesperrten Güler und Voßbeck sowie die langzeitverletzten Becker und Halilovic sind alle Spieler an Bord. Trainer Risthaus muss den Liberoposten neu besetzen, da beide etatmäßigen Stammkräfte für vier Wochen ausfallen. Hier dürfte wohl der erfahrene Jens Koppenborg die besten Karten haben, aber auch Olli Wittig könnte diesen Part spielen.
Das Vorspiel bestreitet ab 13:15 Uhr unsere 2. Mannschaft gegen Preußen III. Nach der etwas unglücklich verlaufenen letzten Spielzeit, an deren Ende nicht mal ein Relegationsplatz heraussprang, hängten einige gestandene Spieler ihre Schuh an den berühmten Nagel, bzw. wollen kürzer treten oder wurden in den Kader der "Ersten" hochgezogen. Dadurch ist Trainer Stefan Benz gezwungen, ein neues Team zu formen. Urlaubs- und Arbeitzeit einiger seiner Schützlinge erschwerten ihm seine Trainigsarbeit und so dürfen wir gespannt sein, wie seine Elf aus den Startlöchern kommt.
Nach einem Jahr ohne etatmäßigem Torwart ist es unserer "Dritten" gelungen einen richtigen "Schnapper" zu verpflichten. Vom VfL Grafenwald III kommt Ramon Gorzny und will dafür sorgen, dass nicht mehr so viele Bälle im Netz der Dritten zappeln. Sie beginnt die neue Saison mit einem Heimspiel und hat die Drittvertretung von Wacker Gladbeck zu Gast.


Letzter Test erfolgreich

(14.08.) Ein Kanterergebnis beendete die Vorbereitung des VfB Kirchhellen auf die kommende Saison. Mit 6:2 wurde ETuS Gelsenkirchen, ebenfalls in der Kreisliga A beheimatet, nach Hause geschickt. Schon in der zweiten Minute hieß es 1:0, Michael Vöck war der Vollstrecker. Nur eine Minute später war das Glück auf Seiten der VfBer als ETuS nur den Pfosten traf. Nach einem Foulspiel an Andy Dierichs zeigte der Schiri auf den Punkt und Frank Kahnert verwandelte zum 2:0 (14.). Zwei Minuten später, diesmal aus dem Spiel heraus, erhöhte Kahnert auf 3:0. Goalgetter Ullmann schraubte das Ergebnis in der 32. und 36. Minute mit einem Doppelpack auf 5:0 hoch, bevor Libero Jens Koppenborg das halbe Dutzend zum 6:0-Halbzeitstand vollmachte. Trainer Risthaus wechselte zur Pause munter durch und sein Team zwei Gänge zurück. Dadurch kamen die Gelsenkirchener stärker auf und bekamen in der 57. Minute einen Elfmeter zugesprochen. Doch Matthias Brüning, der zur Pause für Sven Mucha den Platz zwischen den Pfosten übernommen hatte, war auf dem Posten und parierte den Schuss. Erst in der Schlussphase, 85. und 86. Minute, kamen die Gäste aus Gelsenkirchen zu den Ehrentreffern zum 1:6 und 2:6.

Am nächsten Sonntag startet nun die neue Saison und unsere 1. Mannschaft tritt beim Nachbarn und Aufsteiger SG Preußen Gladbeck an.


Spiel und Spieler verloren

(11.08.) Teuer bezahlen musste der VfB das DFB-Pokalspiel gegen YEG Hassel. Nicht nur dass das Spiel nach einer 3:1-Führung noch mit 3:5 verloren wurde ärgert die Verantwortlichen, sondern besonders schmerzlich sind die Feldverweise für Murat Güler und Michael Voßbeck. Der mit hochkarätigen Neuzugängen angetretene Meisterschaftsaspirant der Bezirksliga begann stark und drängte unser Team in die Devensive. Als dann Torwart Sven Mucha nach einer scharf hereingeschlagenen Flanke den kurz vor ihm aufsetzenden Ball nicht festhalten konnte, stand es 0:1 (13. Min.). Doch danach kam unsere Mannschaft immer besser ins Spiel und nach einem Foul an Sven Igelbüscher zeigte der kleinlich pfeifende Schiedsrichter auf den Punkt. Michael Voßbeck schnappte sich die Kugel und verwandelte zum 1:1 (42.). Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel erzielte der eingewechselte Holger Ullmann das 2:1. Den ersten Wermutstropfen mussten wir in der 53. Minute hinnehmen, als der etwas hart einsteigende Murat Güler den Roten Karton präsentiert bekam. In Unterzahl schaffte wiederum Ullmann sogar das 3:1 (66.) und alle glaubten schon an eine Überraschung. Die Hasseler gaben sich aber noch nicht geschlagen, kamen in der 76. Minute zum Anschlusstreffer und erzielten zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sogar den 3:3-Ausgleich. Als dann in der 90. Minute Michael Voßbeck, ebenfalls wegen groben Foulspiels, die Rote Karte sah, war klar dass unser Team die folgende Verlängerung nicht durchstehen würde. So kam es dann auch: In der 93. Minute erzielten unsere Gäste das 3:4 und gegen acht Mann, Marc Tancyus musste wegen Verletzung passen, hatten sie leichtes Spiel, den 3:5-Endstand zu erzielen (103.).


Wieder erfolgreicher Test

(07.08.) Auch gegen Adler Feldmark zeigte der VfB eine ansprechende Leistung und gewann verdient mit 2:0. Gegen den A-Ligisten aus der Gruppe 2 fanden die Risthaus-Schützlinge in den ersten 30 Minuten kein geeignetes Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. Nach einem Abwehrfehler der Gäste war dann Kahnert in der 38. Minute zur Stelle und erzielte das 1:0. Nur eine Minute später hatte Igelbüscher keine Mühe einen Querpass von Tancyus, der sich schön am rechten Flügel durchgesetzt hatte, zum 2:0 einzuschieben.


DFB-Pokal die Zweite

(07.08.) Ein echter Prüfstein wartet in der 2. Runde im DFB-Pokal auf den VfB. Am Donnerstag den 11. August kommt YEG Hassel zur Loewenfeldstraße und wird unserer Mannschaft alles abverlangen. Der Anstoß erfolgt um 19:00 Uhr und dann kann unsere Mannschaft zeigen, dass sie auch gegen stärkere Gegner, die Hasseler sind in der Bezirksliga beheimatet, mithalten kann. Trainer Risthaus wird das vorletzte Spiel vor Beginn der Meisterschaft auch nutzen um seinen endgültigen Kader festzulegen.


Abwehrbeton geknackt

(03.08.) Beim ersten Spiel im Turnier des SV Rhenania Bottrop (CURA-Cup) musste der VfB fast eine Stunde gegen ein Bollwerk des FC Batenbrock anrennen. Knapp mit 2:1 gewann unser Elf gegen den B-Ligisten und hat nun am Donnerstag gute Chancen, ins Halbfinale zu gelangen. Doch zurück zum Spiel. Nach einer Minute lag der VfB zurück, Voßbeck vertändelte den Ball und ein Batenbrocker Stürmer bedankte sich mit dem 0:1. Nur eine Minute weiter unsere Antwort. Thomas Slaper zog aus 25 Meter ab und traf genau den Knick, 1:1. Was nun folgte war Einbahnstraßenfußball. Die Bottroper zogen sich ganz zurück und unsere Elf versuchte diesen Riegel zu knacken. Das gelang aber nicht und so musste ein Strafstoß in der 58. Minute herhalten, Kahnert war im Strafraum gelegt worden, um das Spiel zu entscheiden. Oli Wittig ließ sich diese Chance nicht nehmen, verlud den Torwart und vollstreckte zum 2:1-Sieg.
Am Donnerstag wird unserem Team gegen den Bezirksligisten SV Vonderort ein Unentschieden reichen (Vonderort - Batenbrock 1:1), um in die Endrunde am Samstag zu gelangen.


Viele Tore im Regenspiel

(31.07.) Gegen den Aufsteiger in die Kreisliga A, SV Dorsten-Hardt II, gewann der VfB sein Testspiel mit 6:1. Bereits nach einer guten halben Stunde stand es schon 3:0. Igelbüscher (5.), Vöck (16.) und Ullmann (34.) waren die Torschützen. Stefan Dierichs stellte in der 39. Minute den Pausenstand zum 4:0 her und verdiente sich wegen seiner enormen Laufarbeit ein Sonderlob von Trainer Risthaus. Nach dem Wechsel kam der große Regen und Vöck erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 5:0 (49.) Durch einen Foulelfmeter verkürzten die vom ehemaligen Kirchhellener Jörg Kuls trainierten Dorstener auf 1:5 (55.). Da wollte sich Goalgetter Ullmann auch nicht lumpen lassen und traf auch zum zweiten Mal zum Endstand von 6:1 (62.).


Endstation Zwischenrunde

(30.07.) Ein Sieg im letzten Gruppenspiel hätte für den Einzug in das Endspiel der Stadtmeisterschaft gereicht. Doch der VfB verlor 2:3 gegen Dostlukspor und schied aus. Im ersten Spiel rangen die Kirchhellener den Bezirksligisten SV Rhenania ein 0:0 Unentschieden ab, das zweite Gruppenspiel gewannen sie gegen den FC Batenbrock knapp mit 1:0, Torschütze Stefan Dierichs. So musste unsere Elf im letzen Spiel mit zwei Tore Unterschied gewinnen um ins Endspiel einzuziehen, ein Unentschieden hätte noch zum Spiel um den 3. Platz gereicht. Bereits nach fünf Minuten stand es 0:1. Igelbüscher konnte ausgleichen doch Dostlukspor erhöhte noch vor der Pause auf 2:1 und direkt nach Wiederanpfiff auf 3:1. Vier Minuten vor Schluss der Partie brachte wiederum Igelbüscher unsere Farben auf 2:3 heran doch zu mehr reichte die Zeit nicht mehr.


Eine Runde weiter

(29.07.) Mit 1:0 gewann der VfB sein erstes Pflichtspiel der neuen Saison gegen SB Gladbeck und ist damit in der zweiten DFB-Pokalrunde auf Kreisebene. Schwerer als erwartet taten sich die Risthaus-Schützlinge beim A-Liga-Absteiger. Gegen die agressiv und teilweise übermotiviert einsteigenden Gladbecker fand unsere Elf kein geeignetes Mittel, um ihre spielerische Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Als dann doch einmal der Angriff schön über die Flügel kam und die Flanke in den Rücken der Abwehr gespielt wurde, war Thomas Slaper zur Stelle und erzielte sein erstes Pflichtspieltor für den VfB (38.). Alle weiteren Bemühungen hatten keinen Erfolg, so dass es bei diesem knappen Ergebnis blieb.


Achter Neuzugang

(27.07.) Noch einmal zugeschlagen hat der VfB und verpflichtete für die Defensive Murat Güler von Germania Gladbeck. Der 23-jährige gelernte Libero ist der Bruder von Mesut Güler, der in den 90er Jahren in der Landes- und Verbandsliga für den VfB gespielt hat.


VfB wird Gruppensieger

(23.07.) Ohne Gegentor, mit 10 Punkten und 11:0 Toren wurde der VfB Kirchhellen Gruppensieger der Gruppe C bei der Vorrunde der Bottroper Stadtmeisterschaft. Zweiter wurde BW Fuhlenbrock (9 Punkte, 9:2 Tore), die sich damit ebenfalls für die Endrunde am 30. Juli im neuen Bottroper Jahnstadion qualifizierten. Gleich im ersten Spiel standen sich diese beiden Teams gegenüber. Der VfB siegte durch Tore von Ullmann und Slaper. Das zweite Spiel gewannen die Kirchhellener gegen RW Westfalia mit 1:0, Torschütze Igelbüscher. Im Ortsderby gegen den VfL Grafenwald gab es ein mageres 0:0, doch dafür spielte sich die Risthaustruppe im letzen Matsch gegen Wacker Bottrop in ein wahren Torrausch und schickte den C-Ligisten mit 8:0 vom Feld. Igelbüscher (4), Ullmann, Feldkamp, Große Beck und Grigo beteiligten sich am munteren Toreschießen.
Die Weitern Platzierungen: 3. VfL Grafenwald, 7 Punkte; 4. RW Westfalia, 1 Punkt; 5. Wacker Bottrop, 1 Punkt.


VfB beim H.-O. Risse-Turnier in Endrunde

(20.07.) Durch ein 1:1-Unentschieden und einen 4:0-Sieg erreichte das Team von Trainer Risthaus die Endrunde beim Turnier von BW Fuhlenbrock. Beim 1:1 gegen Vorwärts 08 Bottrop hatten unsere Stürmer ihre Kanonen noch nicht richtig ausgerichtet. Nach schneller Führung durch Neuzugang Jens Koppenborg musste unsere Elf durch ein Freistoßtor von Markus Baschista, der seine Schuhe auch schon für den VfB geschnürt hatte, den Ausgleich hinnnehmen. Trotz drückender Überlegenheit im zweiten Spielabschnitt fand unsere Mannschaft kein Durchkommen durch die dichten Reihen der Bottroper.
Im zweiten Spiel des Tages lief es dann schon besser. Gegen die Zweitvertretung des Gastgebers Fuhlenbrock schossen Ullmann (2) und Igelbüscher in den ersten zwölf Minuten einen klaren 3:0-Vorsprung heraus. Neuzugang Michael Vöck erhöhte in der zweiten Hälfte auf 4:0. Das reichte zum Weiterkommen, da der SV Vorwärts gegen Fuhlenbrock II nicht über ein 1:1 hinauskam.
Am Freitag geht es nun weiter. Hier sind Viktoria Bottrop (18:30 Uhr) und SV Rhenania Bottrop (19:30) unsere Konkurrenten im Kampf um den Siegerpokal.


Remis im ersten Testspiel

(17.07.) Einen guten Eindruck hinterließ der VfB beim ersten Tesspiel gegen Fortuna Bottrop. Das 1:1 Unentschieden spiegelt im Großen und Ganzen den Spielverlauf wieder. Der erste gefährliche und sehenswerte Angriff der Bottroper führte zum 0:1 (4.). Dann übernahm die Risthaustruppe immer mehr die Regie und kam zu mehreren guten Tormöglichkeiten. Nach einem Freistoß von Andre Große Beck war Michael Vöck, beides Neuzugänge vom VfL Grafenwald, zur Stelle und erzielte den 1:1-Ausgleich (15.). Im zweiten Spielabschnitt merkte man den VfB-Akteuren die Waldläufe der letzten 14 Tage an und die Fortunen kamen immer besser ins Spiel. Doch trotz mehrerer Torchancen auf beiden Seiten blieb es beim in allem gerechten 1:1.

VfB Kirchhellen: Mucha, Vöck, Händchen, Koppenborg, Voßbeck (46. Tancyus), S. Dierichs, Ridder (46. Slaper), Große Beck, Ullmann, Grigo, Igelbüscher (46. Feldkamp)
Tore: 0:1 (4.), 1:1 Vöck (15.)
Zuschauer: 80


Schwitzen für die neue Saison

(09.07.) Mit knapp 30 Spielern bereitet sich Coach Detlef Risthaus mit Unterstützung von Co-Trainer Reiner Kiewitter und Fitnesstrainer Armin Dork auf die neue Saison vor. Nach der Mannschaftsvortellung am letzten Sonntag boltzt das Team nun vier Mal die Woche Kondition. Dafür arrangierte der VfB extra den Diplom-Sportlehrer Armin Dörk. Er sorgt dafür, dass die Kicker fit in die neue Saisn gehen. Trainer Risthaus sorgt dann für die Technik und Taktik und Co-Trainer Kiewitter beschäftigt sich mit unseren Torleuten.
Sieben Neuzugänge, Benjamin Grigo (Germania Gladbeck), Andre Große Beck, Jens Koppenborg, Thomas Slaper und Michael Vöck (alle VfL Grafenwald), Marc Tancyus und Andreas Spell (beide Viktoria Bottrop), sechs A-Jugendliche, Matthias Brüning, Phillip Kellner, Jens Kleine Allekotte, Tim Ridder, Daniel Schrameyer und Christoph Zielke, sowie drei Spieler der Reserve, Alexander Becker, Sven Igelbüscher und Matthias Wittenberg, kämpfen mit den 14 Spielern des alten Stamms um die 18 Kaderplätze, die Coach Riszthaus am 12. August benennen will.
Die Vorbereitungsspiele bzw. Turniere können auf unserer Homepage unter VfB I abgefragt werden.


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